Mein Name ist

Simone Graze.

Ich bin, die ich bin und ebenso wie du: Auf dem Weg ... meistens glücklich, zufrieden und friedliebend, mit meinem Partner, meinen Töchtern, Tieren, meinem Garten und natürlich mit meinem guten „Draht nach oben“.

Eine Mischung aus Pippi Langstrumpf … unkonventionell, mutig und kreativ ... absolutem Naturfreak und einer guten Portion Bodenständigkeit.


Zwischenzeitlich kann ich ehrlich sagen: Ich liebe mein Leben.


Was macht mich aus bzw. zu der, die ich heute bin: Selbstverständlich die Herausforderungen meines Lebens … Krisen, Trauer, Stolpersteine, Unlustiges also und mein In-mir-selbst-Aufräumen, Konfrontation mit Schuld und Angst, meine Tätigkeiten als Betriebswirtin, meine Ausbildung in Kinesiologie bis hin zur Arbeit als Berater und Coach mit Fortbildung in Strukturaufstellung & Systemischem Arbeiten und so viel mehr.


Doch das mit der Zufriedenheit, mit dem Glück, mit der Liebe am Leben … das war nicht immer so.


Kurz vor meinem achten Geburtstag ist mein Vater an Krebs gestorben. Ich war an seinem Krankbett … Meine erste Erfahrung in Sterbebegleitung.

Neben Hanni und Nanni und Astrid-Lindgren-Lektüre haben mich sehr früh Berichte über Nahtod-Erfahrungen fasziniert; und mit Seelsorge und Sterbebegleitung, auch in Hospizen, habe ich lange geliebäugelt.

Die Sinnfrage hat mich Jahre meines Lebens beschäftigt und, dass es mehr gibt als das, was wir sehen; daran gab es für mich niemals Zweifel … in der Theorie; die Praxiserfahrung kam viel später und ganz klar - der Schutz und die Führung durch „oben“ ist tatsächlich da.

Geprägt wurde ich durch die Traditionen der evangelischen Kirche; aber einer bestimmten Religion fühle ich mich nicht zugehörig, da ich für mich erfahren habe, dass sich "Gott" nicht in eine bestimmte Religion einordnen lässt.


Obendrein zahlreiche "Verluste" von Männern, inklusive allem, was dazu gehört – im Besonderen viel Herzschmerz – bis hin zur Scheidung ... alleinerziehend und immer wieder am Rande der Erschöpfung und die Suche nach mir selbst.


Mein gesundheitlicher Makel – das Gehör. Ich habe durch dieses „nicht perfekt sein“ gelernt, dass etwas, das für mich unakzeptabel war und was ich weghaben wollte, einfach doch bleibt und zwar erst recht. Erst durch die bedingungslose Annahme durch mich selbst „all inclusive“ – ein Riesenschritt in Sachen „Selbstliebe“ – ist mir klar geworden, dass so ein „Makel“ sogar auch seine Vorteile haben kann.

Selbstliebe … ja, ja … die Selbstliebe … das war für mich lange ein ziemlich strapaziertes Wort.

Heute weiß ich: Die Selbstliebe führt uns zu unserem wahren Wesen und zu dem, wofür wir hier sind.


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